| 12. März 2010
Nicht erlaubt! Doch wen kümmerts heutzutage. In Deutschland ist gewagter Sex in der Öffentlichkeit verboten. In der Amtssprache heißt das Erregung öffentlichen Ärgernisses und wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe geahndet. Das hält viele dennoch nicht davon ab, Sex in der Öffentlichkeit zu (be)treiben. Egal ob in der Bahn, der Einkaufspassage, im Baumarkt, auf Autobahnparkplätzen oder auch zur Urlaubszeit am Strand. Auch in vielen anderen Ländern ist Sex in der Öffentlichkeit tabu. Um vor den Konsequenzen zu warnen hat nun das Hotelbewertungsportal "Holidaycheck" eine Übersicht der drohenden Strafen publiziert. Die Strafen beginnen bei einigen tausend Euros bis hin zu mehrjärigen Gefängnisstrafen. Besonders "sexunfreundliche" Länder sind z.B. Rumänien, Kroatien, Spanien. Ein wenig sexfreundlicher sind dagegen Norwegen und Schweden mit vergleichsweise geringen Geldbußen eingestellt.Die Internetgemeinde liebt Filmchen von heimlichen Sex-Drehs auf öffentlichen Plätzen. Daher sind es auch sehr beliebte "Sex-Location" bei Amateur-Porno-Produzenten. Auch wenn dieses Sexdrehs verboten sind, scheint das die Macher ziemlich wenig zu interessieren. "Wir drehen, wo es uns gefällt. Wer ein Problem damit, muss halt weggucken!", so eine Hobby Darstellerin.
Ob das die richtige Einstellung ist? Fraglich, denn die Darsteller kennen kaum noch Tabus. Sei es nachts im Berliner Regierungsviertel oder im ICE Berlin-Hamburg.
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